Medizinisch Psychologische Untersuchung Fragen an denen (fast) alle scheitern – Neuste Infos

Medizinisch Psychologische Untersuchung: Fragen, die dir das Genick brechen können, gibt es viele. Manche Fragen des Medizinisch Psychologischen Gutachtens sind direkt so schwierig, dass man sich ausführlich darauf vorbereitet.

Aber viele MPU Fragen kommen scheinbar harmlos daher, und haben es doch in sich. Gerade über diese „Idiotentest Fragen“ sollte man sich vorher Gedanken machen. Denn hier entscheidet sich die MPU dann häufig als negativ.

Wie läuft ein MPU Gespräch ab?

Die gefürchteten MPU Fragen kommen überwiegend im psychologischen Teil der MPU. Dort spricht ein Psychologe mit Ihnen und fragt sie über ihr MPU-Thema, also Alkohol, Drogen oder Verkehrsrecht, richtig aus.

Er hat dabei einen Fragenkatalog, den er als Leitfaden nutzen kann. Oft stellt er aber auch Fragen, die darüber hinaus gehen.

Nach der Begrüßung wird der MPU Psychologe mit Fragen zu dem Delikt beginnen. Dann wird er zu der Geschichte des Fehlverhaltens kommen, um dann Veränderungen zu prüfen. Schließlich fragt er, was du alles getan hast, damit es nicht wieder dazu kommt.

Das gesamte Gespräch wirst du als Protokoll vorgelegt bekommen und auf Richtigkeit überprüfen.

Meist ist der psychologische Teil mit einer Dauer von 30-60 Minuten erledigt.

Welche MPU Fragen werden gestellt?

Je nach Anlass der MPU gibt es unterschiedliche Testfragen. Manche Fragen kommen bei allen Medizinisch Psychologischen Untersuchungen vor.

Richte dich auf Fragen ein, die dein

  • Wissen überprüfen
  • Persönliche Veränderung überprüfen
  • Stabilität der Veränderung überprüfen.

Mehr zu typischen MPU Fragen kannst du HIER lesen.

In diesem Artikel schauen wir uns die Fragen an, die besonders kniffelig sind, obwohl sie einfach klingen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Was waren Höchstmengen?
  • Beschreiben Sie Ihren Konsum von Beginn an!
  • Wie haben Sie die Umstellung erlebt?

Medizinisch Psychologische Untersuchung Frage nach den Höchstmengen

„Was waren Höchstmengen (die Sie konsumiert haben)?“

Diese MPU Frage hört sich nicht so schwierig an. Schnell kommt einem spontan eine Antwort über die Lippen. Aber Vorsicht! Das kann alles schiefgehen:

  • Die Höchstmengen müssen (mindestens) so viel sein, wie die Promillezahl beim Delikt vermuten lässt!
  • Die Höchstmengen dürfen nicht nur einmal (bei dem Delikt) getrunken worden sein. Dafür ist die Wahrscheinlichkeit zu gering.
  • Die Höchstmengen müssen sich langsam entwickelt haben. Keiner kann von Null auf Hundert gehen. Ein hoher Alkohol- oder Drogenkonsum muss „geübt“ werden.
  • Die Höchstmengen müssen recht präzise angegeben werden können (in Mengen an konsumiertem Mittel).

Ist deine Antwort nicht passend zu einer dieser genannten Punkte, ist das Medizinisch-Psychologische Gutachten so gut wie verloren.

MPU Frage nach dem Konsumverlauf

„Beschreiben Sie Ihren Konsum von Beginn an!“

Auch diese Frage scheint einfach. Aber sie ist eine der Fragen, die meine Kunden oft nicht korrekt beantworten können. Warum?

  • Die angegebenen Mengen müssen die hohe Menge am Delikttag erklären können. Das heißt, es muss eine langsame Steigerung zu der Höchstmenge hin gegeben haben.
  • Die Mengen müssen präzise angegeben werden können. „Es ist halt mehr geworden“ reicht nicht. Durchschnittswerte und Durchschnittszeiträume müssen benannt werden können. Das gilt für das gesamte Leben!

Es ist oft nicht einfach, sich den gesamten Konsum von Alkohol oder Drogen im Leben zu merken und gut zu beschreiben. Merke dir besondere Lebensereignisse oder Jahreszahlen, um deine Geschichte logisch und verständlich zu machen.

Frage des Medizinisch Psychologischen Gutachtens nach der Umstellung

„Wie haben Sie die Umstellung (von hohem Konsum auf Abstinenz) erlebt?“

Auch bei dieser „Idiotentest Frage“ ist die Antwort zügig im Kopf. Doch „war kein Problem“ ist auf jeden Fall nicht die korrekte Antwort. Denn wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wenn wir an einen hohen Konsum gewöhnt sind, und hören damit plötzlich auf, muss sich das Gehirn erst einmal an das neue Verhalten gewöhnen. Daher:

  • Die Umstellung muss bewusst erlebt werden. Auftretende Schwierigkeiten sollten benannt werden. Dazu zählen auch soziale Schwierigkeiten wie: Ablehnen lernen usw.
  • Es muss deutlich werden, dass die Vorteile des abstinenten Verhaltens heute überwiegen. Sonst gäbe es für dich keinen Grund, auch so weiterzumachen.

Fangfragen, Fallen und seltene Fragen in der MPU

Die psychologischen Gutachter wollen dich weder in eine Falle locken, noch dir Fangfragen stellen. An den drei Beispielen kannst du allerdings gut sehen, dass hinter typischen MPU Fragen oft mehr steckt als auf den ersten Blick zu sehen ist.

Deswegen ist eine Vorbereitung auf die Medizinisch Psychologische Untersuchung Fragen oft hilfreich. In MPU Simulationen und anhand von MPU Beispielen kannst du Sicherheit bekommen und in der MPU Vorbereitung lernen, „richtig“ zu antworten.

Videoreihe zu MPU Fragen – Typische Fragen und Antworten

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- Was Du beim Abstinenzprogramm beachten musst

- Wie Du das Gespräch mit dem MPU Psychologen überstehst

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